Ist unser Tod vorherbestimmt?
Eine Geschichte, die mich vor Jahren sehr berührt hatte, war das Unglück in einem beliebten Skigebiet in Österreich. In dem über 3 km langen Bahntunnel zum Kitzsteinhorn bei Kaprun geriet eine Standseilbahn in Brand. Am Morgen des 11. November 2000 starben dort 155 Wintersportler. Dass es so viele Tote gab, lag daran, dass viele verzweifelte Menschen nach oben liefen und so dem gefährlichen Qualm ausgesetzt waren, dass sie an Rauchvergiftungen verstarben. Einige wenige, die nach unten liefen, überlebten dieses schreckliche Unglück.
Eine Gruppe von Arbeitskollegen überlebte dieses Unglück. Das Fatale jedoch war, dass genau einige dieser Gruppe ein knappes Jahr später im Word Trade Center waren, als am 11. September 2001 die Flugzeuge hineinrasten. Ist schon beklemmend zu wissen, dass Menschen das eine Unglück überleben, um beim nächsten Unglück ums Leben zu kommen. Schicksal oder war es vorherbestimmt?
1983 saßen wir im Garten bei meinem Vater und feierten Geburtstag. Mein Vater wohnte direkt an der Gefängnismauer. Oben auf der Mauer, waren weiße Kuppelfenster. Mit einem Mal kam eine Windhose auf uns zu, diese wirbelte alles im Garten umher. Auch die Hollywoodschaukel wurde hin- und hergerissen. Ich saß mit dem Rücken zur Mauer in einem Campingstuhl. Was mir in den wenigen Sekunden passierte, die sich wie Minuten anfühlten, ist mir bis heute noch unerklärlich und unheimlich. Ich sah meine Lieben alle wie in Zeitlupe umherspringen und ich wollte aufstehen. Das ging jedoch nicht. Ich hatte den Eindruck, als würde mich eine Kraft in den Sessel drücken. Eine andere Stimme in mir schrie immer wieder „steh auf“. Meine Stiefmutter kam mir „wie schwebend“ entgegen und fuchtelte mit den Armen und zeigte nach oben. Ich kam immer noch nicht hoch, jedoch plötzlich lies mich der Druck wieder los und ich sprang förmlich vom Stuhl. Ich hörte ein Krachen und das Kuppelfenster von der Gefängnismauer, hatte meinen Stuhl in den Grund des Boden gestampft. Das komplette Fenster mit Rahmen war von der Windhose aus den Angeln gehoben worden, um völlig unversehrt in den Boden zu schlagen. Nur der Stuhl sah ziemlich zerbeult aus. Ich stand unter Schock und musste laut lachen, dabei war mir durchaus klar – hätte ich da gegessen, wäre ich dabei umgekommen.
Und Sie? Haben Sie auch schon mal gefährliche Situationen erlebt bzw. überlebt?
Foto: geralt/pixelio.de
Drogeriemarkt Schlecker
Vor einiger Zeit habe ich eine sehr interessante Dokumentation im Fernsehen gesehen, wo über den Drogeriemarkt Schlecker berichtet wurde. Ich selbst kaufe gerne über das Online Portal dieser Firma ein. Ich gehe selten in diesen Drogeriemärkte einkaufen und wenn, war ich immer wieder verblüfft, dass nur eine Angestellte da war. Das kam mir zwar immer wieder merkwürdig vor, aber ich machte mir darüber keine weiteren Gedanken, bis zu dieser Sendung im Fernsehen.
Es wurde berichtet, dass immer mehr Schlecker Märkte überfallen werden. Ganz normale Kunden entpuppen sich als Kriminelle und rauben die Kasse aus (sind wir in Amerika?). Ich glaubte meinen Ohren nicht zu trauen, als ich das hörte. Eine Mitarbeiterin wurde innerhalb von 3 Monaten zum 2. Mal ausgeraubt. Die Angestellte gab anonym ein Interview und erzählte von ihrer Angst, die sie tagtäglich begleitet.
Sie erzählte, das die meisten Schlecker Märkte aus Kostengründen nur eine Angestellte im Laden haben. Diese Mitarbeiterin ist allein ist für den Geschäft verantwortlich. Sie muss die Ware bestellen, einräumen und kassieren. Und mittlerweile geht die Angst bei den Mitarbeitern um. Meist sind es Frauen die dort den ganzen Tag alleine arbeiten. Die Mitarbeiterin erwähnte im Fernsehen jedoch auch, dass die Schlecker Geschäftsführung nicht gerade mit Feingefühl mit seinen Mitarbeitern umgeht, die überfallen wurden. Ist eine Angestellte nach einem Überfall krankgeschrieben um diesen Schock zu verarbeiten, fragt die Geschäftsleitung freundlich an, wann sie denn endlich wieder zur Arbeit kommt.
Ich persönlich finde es unverantwortlich von der Firma Schlecker nur eine Mitarbeiterin im Geschäft zu belassen, auch wenn 2 Frauen sich einen Arbeitsplatz teilen.
Schlecker wies alle Vorwürfe von sich.
Was mir jedoch noch mehr Sorgen bereitet ist, dass die Kriminalrate hier in Deutschland stetig ansteigt und es schon fast an der Tagesordnung ist, dass die Kassiererinnen überfallen werden.
Einige Mitarbeiterinnen von Schlecker haben gekündigt, weil sie in jedem Kunden – einen potentiellen…
…Kriminellen vermuten.
Ging mir genauso.
Foto: meins
Baustelle Internetforen
Oder über was „darf“ man noch schreiben?
a) Keine Kommentare kommen
b) Man mir unverblümt mitteilt, dass ich doch besser woanders besser aufgehoben wäre
c) Oder, wir wollen „von dir“ nichts mehr lesen
d) Oder ich werde persönlich beleidigt
Ups, was täte ich dann? Mich wundern! In einem Autorenportal darf man schreiben was man will, solange es nicht die AGB verletzt. Aber hier liegt der Knackpunkt. Nein, ich darf doch nicht über alles schreiben, was ich möchte. Da ist nämlich eine Gemeinschaft, die bitteschön bestimmen möchte, über was berichtet werden darf, kann und soll!
Es ist schon erstaunlich, wenn diese Gemeinschaft Themen vorbestimmen möchte und es ist wirklich fatal, dass sich andere Mitautoren manipulieren lassen und sich dann nicht trauen – über ein gewisses Thema zu schreiben.
Sex Artikel sind nicht erwünscht
Hunde u. Katzenstorys sind nicht erwünscht
Krimis laufen nicht gut
Männer und Frauengeschichten – erhitzen nur die Gemüter
Nur um eine Auswahl zu nennen….
Ja, warum? Weil man gemobbt werden kann, schließlich bin ich ja dieser Gemeinde verpflichtet und ich möchte nicht ausgeschlossen werden. Also halte ich mich da besser raus, obwohl ich doch gerne mitmachen würde.
Schade, dass es so ist.
Wie kann es vorkommen, dass eine eingeschworene Forengemeinschaft sich das Recht heraus nimmt um zu bestimmen – worüber geschrieben werden sollte, oder nicht? Warum kann man die Leute nicht das machen lassen, was sie wollen. Diejenigen die sich für das vorgeschlagene Thema interessieren, können doch mitmachen, diejenigen die das nicht interessiert – klicken gar nicht erst an.
Wir machen das mit dem Fernsehen auch nicht anders. Themen die blöde sind, werden einfach weggeschaltet. Warum lassen sich wiederrum andere Forenmitglieder, die gerne mitmachen würden, aus Angst beeinflussen und trauen sich nur im Hintergrund zu agieren?
Gibt man dann den Drahtziehern nicht etwas zu viel Macht?
Ist das nicht etwas zu viel Hierarchie?
Wo bleibt das Verständnis untereinander, die Toleranz? Sind wir Menschen wirklich so egoistisch virtuell wie im wahren Leben auch?
Lasst doch die Leute so machen wie sie wollen.
enhotec Foto/pixelio.de


