Ist unser Tod vorherbestimmt?

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Wenn ja, können wir ihm ein Schnippchen schlagen?

Wer kennt das nicht, sicherlich ist jedem schon Mal eine gefährliche Situation wiederfahren und vielleicht nur knapp dem Tod dabei entronnen. Sei es durch einen Unfall oder ähnliche schreckliche Dinge, die einem passieren können. Wenn wir in Lebensgefahr geraten, erleben wir diese Minuten und Sekunden, meist wie Stunden. Der Schock sitzt tief und wir können es meist nicht fassen, was wir erlebt haben.

Eine Geschichte, die mich vor Jahren sehr berührt hatte, war das Unglück in einem beliebten Skigebiet in Österreich. In dem über 3 km langen Bahntunnel zum Kitzsteinhorn bei Kaprun geriet eine Standseilbahn in Brand. Am Morgen des 11. November 2000 starben dort 155 Wintersportler. Dass es so viele Tote gab, lag daran, dass viele verzweifelte Menschen nach oben liefen und so dem gefährlichen Qualm ausgesetzt waren, dass sie an Rauchvergiftungen verstarben. Einige wenige, die nach unten liefen, überlebten dieses schreckliche Unglück.

Eine Gruppe von Arbeitskollegen überlebte dieses Unglück. Das Fatale jedoch war, dass genau einige dieser Gruppe ein knappes Jahr später im Word Trade Center waren, als am 11. September 2001 die Flugzeuge hineinrasten. Ist schon beklemmend zu wissen, dass Menschen das eine Unglück überleben, um beim nächsten Unglück ums Leben zu kommen. Schicksal oder war es vorherbestimmt?

1983 saßen wir im Garten bei meinem Vater und feierten Geburtstag. Mein Vater wohnte direkt an der Gefängnismauer. Oben auf der Mauer, waren weiße Kuppelfenster. Mit einem Mal kam eine Windhose auf uns zu, diese wirbelte alles im Garten umher. Auch die Hollywoodschaukel wurde hin- und hergerissen. Ich saß mit dem Rücken zur Mauer in einem Campingstuhl. Was mir in den wenigen Sekunden passierte, die sich wie Minuten anfühlten, ist mir bis heute noch unerklärlich und unheimlich. Ich sah meine Lieben alle wie in Zeitlupe umherspringen und ich wollte aufstehen. Das ging jedoch nicht. Ich hatte den Eindruck, als würde mich eine Kraft in den Sessel drücken. Eine andere Stimme in mir schrie immer wieder „steh auf“. Meine Stiefmutter kam mir „wie schwebend“ entgegen und fuchtelte mit den Armen und zeigte nach oben. Ich kam immer noch nicht hoch, jedoch plötzlich lies mich der Druck wieder los und ich sprang förmlich vom Stuhl. Ich hörte ein Krachen und das Kuppelfenster von der Gefängnismauer, hatte meinen Stuhl in den Grund des Boden gestampft. Das komplette Fenster mit Rahmen war von der Windhose aus den Angeln gehoben worden, um völlig unversehrt in den Boden zu schlagen. Nur der Stuhl sah ziemlich zerbeult aus. Ich stand unter Schock und musste laut lachen, dabei war mir durchaus klar – hätte ich da gegessen, wäre ich dabei umgekommen.

Und Sie? Haben Sie auch schon mal gefährliche Situationen erlebt bzw. überlebt?

Foto: geralt/pixelio.de

November 21, 2008. Schlagworte: , , , , , , . Leben. 3 Kommentare.

Drogeriemarkt Schlecker

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Die Mitarbeiter leben jeden Tag in ständiger Angst…

….vor Überfällen.

Vor einiger Zeit habe ich eine sehr interessante Dokumentation im Fernsehen gesehen, wo über den Drogeriemarkt Schlecker berichtet wurde. Ich selbst kaufe gerne über das Online Portal dieser Firma ein. Ich gehe selten in diesen Drogeriemärkte einkaufen und wenn, war ich immer wieder verblüfft, dass nur eine Angestellte da war. Das kam mir zwar immer wieder merkwürdig vor, aber ich machte mir darüber keine weiteren Gedanken, bis zu dieser Sendung im Fernsehen.

Es wurde berichtet, dass immer mehr Schlecker Märkte überfallen werden. Ganz normale Kunden entpuppen sich als Kriminelle und rauben die Kasse aus (sind wir in Amerika?). Ich glaubte meinen Ohren nicht zu trauen, als ich das hörte. Eine Mitarbeiterin wurde innerhalb von 3 Monaten zum 2. Mal ausgeraubt. Die Angestellte gab anonym ein Interview und erzählte von ihrer Angst, die sie tagtäglich begleitet.

Sie erzählte, das die meisten Schlecker Märkte aus Kostengründen nur eine Angestellte im Laden haben. Diese Mitarbeiterin ist allein ist für den Geschäft verantwortlich. Sie muss die Ware bestellen, einräumen und kassieren. Und mittlerweile geht die Angst bei den Mitarbeitern um. Meist sind es Frauen die dort den ganzen Tag alleine arbeiten. Die Mitarbeiterin erwähnte im Fernsehen jedoch auch, dass die Schlecker Geschäftsführung nicht gerade mit Feingefühl mit seinen Mitarbeitern umgeht, die überfallen wurden. Ist eine Angestellte nach einem Überfall krankgeschrieben um diesen Schock zu verarbeiten, fragt die Geschäftsleitung freundlich an, wann sie denn endlich wieder zur Arbeit kommt.

Ich persönlich finde es unverantwortlich von der Firma Schlecker nur eine Mitarbeiterin im Geschäft zu belassen, auch wenn 2 Frauen sich einen Arbeitsplatz teilen.

Schlecker wies alle Vorwürfe von sich.

Was mir jedoch noch mehr Sorgen bereitet ist, dass die Kriminalrate hier in Deutschland stetig ansteigt und es schon fast an der Tagesordnung ist, dass die Kassiererinnen überfallen werden.

Einige Mitarbeiterinnen von Schlecker haben gekündigt, weil sie in jedem Kunden – einen potentiellen…

…Kriminellen vermuten.

Ging mir genauso.

Foto: meins

November 13, 2008. Schlagworte: , , , . Leben. 2 Kommentare.

Baustelle Internetforen

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Über was soll man noch schreiben…?
Oder über was „darf“ man noch schreiben?
Eine interessante Frage stellt sich zurzeit in Online Foren. Welche Themen sind abgenudelt, welche Themen sind erlaubt und welche Themen sollte man besser nicht erörtern? Ich finde, dass ist doch ein interessanter Aspekt. Ich frage zuerst die Foren Gemeinde, was sie denn von mir lesen möchte. Über was soll ich schreiben? Pech werde ich dann haben, wenn

a) Keine Kommentare kommen
b) Man mir unverblümt mitteilt, dass ich doch besser woanders besser aufgehoben wäre
c) Oder, wir wollen „von dir“ nichts mehr lesen
d) Oder ich werde persönlich beleidigt

Ups, was täte ich dann? Mich wundern! In einem Autorenportal darf man schreiben was man will, solange es nicht die AGB verletzt. Aber hier liegt der Knackpunkt. Nein, ich darf doch nicht über alles schreiben, was ich möchte. Da ist nämlich eine Gemeinschaft, die bitteschön bestimmen möchte, über was berichtet werden darf, kann und soll!

Es ist schon erstaunlich, wenn diese Gemeinschaft Themen vorbestimmen möchte und es ist wirklich fatal, dass sich andere Mitautoren manipulieren lassen und sich dann nicht trauen – über ein gewisses Thema zu schreiben.

Sex Artikel sind nicht erwünscht
Hunde u. Katzenstorys sind nicht erwünscht
Krimis laufen nicht gut
Männer und Frauengeschichten – erhitzen nur die Gemüter
Nur um eine Auswahl zu nennen….

Ja, warum? Weil man gemobbt werden kann, schließlich bin ich ja dieser Gemeinde verpflichtet und ich möchte nicht ausgeschlossen werden. Also halte ich mich da besser raus, obwohl ich doch gerne mitmachen würde.

Schade, dass es so ist.

Wie kann es vorkommen, dass eine eingeschworene Forengemeinschaft sich das Recht heraus nimmt um zu bestimmen – worüber geschrieben werden sollte, oder nicht? Warum kann man die Leute nicht das machen lassen, was sie wollen. Diejenigen die sich für das vorgeschlagene Thema interessieren, können doch mitmachen, diejenigen die das nicht interessiert – klicken gar nicht erst an.

Wir machen das mit dem Fernsehen auch nicht anders. Themen die blöde sind, werden einfach weggeschaltet. Warum lassen sich wiederrum andere Forenmitglieder, die gerne mitmachen würden, aus Angst beeinflussen und trauen sich nur im Hintergrund zu agieren?
Gibt man dann den Drahtziehern nicht etwas zu viel Macht?

Ist das nicht etwas zu viel Hierarchie?

Wo bleibt das Verständnis untereinander, die Toleranz? Sind wir Menschen wirklich so egoistisch virtuell wie im wahren Leben auch?

Lasst doch die Leute so machen wie sie wollen.

enhotec Foto/pixelio.de

November 9, 2008. Schlagworte: , , , . Internet. 3 Kommentare.

Marcel Reich-Ranicki und Jörg Haider

 

 

Was haben diese zwei Menschen miteinander gemeinsam? Über diese Herren wird seit Tagen sehr viel gesprochen. Was ich persönlich nicht so ganz verstehen kann und muss. Jörg Haider, ein charismatischer Politiker stirbt bei einem Autounfall. Jeden Tag sterben Menschen durch Verkehrsunfälle. Werden diese Menschen auch so durchleuchtet wie Jörg Haider? Für mich ist der Mann einfach an Selbstüberschätzung, etwas zu viel Alkohol und zu schnellem Autofahren tödlich verunglückt. Ich finde es traurig, aber es passiert tagtäglich, dass Menschen sterben. Wieso wird jetzt über diesen Mann so viel debattiert? War er schwul, warum war er in einem Szeneladen unterwegs? Geht uns das was an? Nein. Mir persönlich ist es egal, ob er schwul ist oder nicht. Wie müssen sich die Witwe und seine Kinder jetzt fühlen, wenn man so über Haider spricht? Haben die Menschen einfach keinen Anstand? Ich finde, was der Mann privat gemacht hat, geht niemanden etwas an. Am schlimmsten jedoch, finde ich z.z. die ganzen Verschwörungstheorien die im Internet kursieren, dass man Haider etwas angetan hat. Warum kann der Mensch nicht einfach glauben, dass wir Menschen nun mal sterblich sind und bei einem schweren Autounfall auch ums Leben kommen können? Prinzessin Diana, ist auch keiner Verschwörung zum Opfer gefallen, auch wenn es heute noch einige glauben wollen. Ich denke, der Tod schmerzt einfach zu sehr, dass es vielleicht tröstlicher ist, an eine Verschwörungstheorie zu glauben. Tolle Menschen, sterben einfach nicht.

Genauso, verstehe ich das Buhei nicht, das um Marcel Reich-Ranicki gemacht wird. Nun wird seit Tagen über das angebliche Blöd TV diskutiert. Das Internet ist voll davon und die Zeitungen und Schlagzeilen auch. Marcel hat schon immer gerne gestänkert, ist aus der gesellschaftlichen Norm gesprungen und auch das finde ich gut. Soll er doch meckern. Aber dann darüber nachdenken, wie dämlich unser Fernsehen ist…

Natürlich ist unser Fernsehen in der heutigen Zeit ziemlich dämlich geworden. Aber die Leute wollen es doch auch sehen. Warum hat DSDS so viele Einschaltquoten? Und angeblich schaut sich das niemand an?! Muss ich mir eigentlich sagen lassen, dass ich blöd bin, nur weil ich Blöd TV schaue? Für mich ist „Blöd TV“ das Unwort des Jahres 2008. Jeder hat persönliche Vorlieben und das ist doch gut so. Wir haben mittlerweile so viele Fernsehsender, dass bestimmt für Jedermann etwas dabei sein wird. Aber, dass Geschimpfe auf die Zuschauer, die RTL kucken, oder SAT1, finde ich persönlich nicht gut. Muss man sich mittlerweile fremdschämen (auch so ein blödes Wort), nur weil ich auf seichte Unterhaltung aus bin? Was ist an seichter Unterhaltung auszusetzen?

Ich kann mir vorstellen, dass ein Finanzmanager abends seine Beine hochlegt und sich auch nur noch von seichter Kost berieseln lässt, zumal er tagsüber über alles Wissenswertes informiert sein muss. Welcher Lyriker liest privat schwere lyrische Kost zum Entspannen? Es ist doch völlig egal, was man liest, sieht oder auch nicht. Reich-Ranicki hat es ausgesprochen, na und? Es ist seine Meinung, die er ruhig vertreten darf, aber das da eine Grundsatzdiskussion dabei herumkommt, finde ich völlig überflüssig.  

Es fängt langsam an zu nerven.

 

 

Beide Fotos sind aus wikipedia.org

Oktober 20, 2008. Schlagworte: , , , , , . Gesellschaft/Medien. Kommentieren.

Californication mit David Duchnovny

 

 

 

 

 

Califonication mit David Duchnovny
 
Und schon wieder geht es nur um SEX.
Ich kucke BLÖD TV oder doch nicht?
Der ehemalige Akte X Star ist mit einer neuen Serie „Californication“ unterwegs, die er selbst mit produziert hat. Er spielt den sexsüchtigen mittlerweile unproduktiven Schriftsteller Hank Moody, der seiner Ex Liebe Karen immer noch hinterher trauert.

Wer mehr zu dem Inhalt der Serie nachlesen möchte, kann das hier tun.

Ich habe erst 1 1,2 Folgen gesehen, wegen David Duchnovny (schmacht*), aber ich muss sagen, diese Serie ist unter meinem Niveau. Die ganze Zeit über hat David alias Hank nur Sex, mit der halben Ami-Frauen-Welt, ist depressiv, trauert seiner Ex nach, kümmert sich ein wenig um seine Tochter und feuert alle 90 Tage seinen Agenten.

Gähn.

Ach ja, der Agent hat auch Sex, mit seiner Angestellten. Sprüche wie „du schmeckst nach Muschi“ sind nicht die einzigen Entgleisungen dieser Serie. Hier wird jede 2 Sekunde das Wort „ficken“ in den Mund genommen und die gesamte Sprache unseres Serienhelden ist einfach nur niveaulos.

„Die Serie ist eine schwarzhumorige Persiflage auf das „Haifischbecken Hollywood” und soll dem Zuschauer die „ungeschminkte Seite” von Los Angeles näherbringen.“ (Quelle: wikipedia). Wie jetzt? Die prüden Amerikaner? Und die Serie bringt in Amerika Quote. Versteh einer die Welt?

Mal sehen, ob sie bei uns auch Quote macht. Logisch – ist das ein attraktiver Kerl, aber wer in Mulder verknallt war, wird sich kaum mit „Hank Moody“ anfreunden können. So geht es mir jedenfalls dabei. Duchnovny, hat sich vor kurzem geoutet – selbst sexsüchtig zu sein und hat sich in Therapie begeben. Na ja, wers glaubt. Ich denke eher, dass das eine gute Werbung für seine Serie ist. Mir persönlich ist es völlig schnuppe, ob er nun sexsüchtig ist oder nicht, oder warum er ständig seine Frau betrogen hat. Ich finde jeder so wie er mag. Ist er krank, soll er halt eine Therapie machen. Sexsüchtig zu sein, bedeutet – kein einfaches Leben zu leben. Ich stelle mir das eher ziemlich langweilig vor – wenn sich das ganze Leben nur noch um Sex dreht. Aber ich möchte hier auch nicht über diese Sucht berichten, da ich zu wenig darüber weiß.

Ich bekenne mich manchmal zum BLÖD Fernsehen, ich schaue mir gerne Frauentausch, der Bauer der eine Frau sucht und anderes an. Ich möchte mich einfach unterhalten lassen, abschalten und nicht viel nachdenken müssen. Fernsehen sehe ich als Entspannung an.

Aber manchmal gibt es Sendungen, wie die hier erwähnte – wo ich mich frage „muss das denn wirklich sein?“. Na ja, das Prädikat „besonders wertvoll“ wird die Serie mit und von David Duchnovny bestimmt nicht erhalten und sehen…

…muss ich das auch nicht.

Foto: en.wikipedia.org/AussieNickuss/Screenshot

Nachtrag: David ist wieder solo, auf auf Mädels nach Amerika ;-) Ich bin schon weg…

Oktober 16, 2008. Schlagworte: , , , , , , , , . TV-Serien. Kommentieren.

Gedanken…

Über Kuriositäten.
Ich stehe heute an der Bushaltestelle und schon fällt mir etwas ein, worüber ich schreiben möchte. Ein Autofahrer der seinen Arm gemütlich am Fenster lehnte und mit seinem Handy telefonierte, war der Auslöser. Mein erster Gedanke war, dass ich das gut finde – das das Telefonieren im Auto verboten ist. Oder nur über eine Fernsprechanlage gehen darf. Ich regte mich sogar über diesen Autofahrer auf, weil er so lässig sein Auto fuhr. Ich dachte sofort daran, wie oft werden Unfälle verursacht, nur weil der Fahrer abgelenkt war. Sofort dachte ich weiter, wie oft wird im Auto gegessen, geraucht, getrunken, in Karten geschaut, den Beifahrer angeschaut?

Gut, irgendwie gefährlich.

Ich sponn meine Gedanken weiter und kam plötzlich auf das Navi. Wieso ist das Navi eigentlich erlaubt? Ich habe schon oft so ein Navi mitbekommen und ich muss sagen, mich würde das völlig verrückt machen und ich würde nicht mehr auf den Verkehr achten. Schon gibt es eine Baustelle, einen Stau, dann hängt der Fahrer förmlich am Navigerät rum und da wird gedrückt, da eine Taste bedient, oder gar etwas eingetragen…

Ist das nicht auch gefährlich?

Weiter geht’s. Kaum stehe ich im völlig überfüllten Bus, stelle ich mir die Frage, warum dieser Bus nur einmal die Stunde fährt. Jedesmal ist er so voll, dass man sich vor kommt, wie eine Ölsardine zusammengepfercht zu sein. Ist man zusätzlich voll bepackt mit Einkaufstüten, wird durchgeschüttelt, dann hat man seinen Stresspegel schon erreicht und ist froh, wenn man wieder aussteigen darf.

Dann fiel mir ein, warum ist eine Taxifahrt vom Hochdahler Markt bis zu mir nach Hause, fast billiger als wenn mein Sohn und ich mit dem Bus fahren? Gut ich laufe immer gerne zu Fuß runter in die Stadt, aber mit Einkaufstüten den Berg wieder rauf…schnaufe, da bin ich zu schlapp für.
Ich zahle für den Bus mit meinem Sohn dann 3,50 Euro, muss stehen, bin genervt, mein Kind auch..Fahre ich mit dem Taxi hoch (gut das kommt ganz selten vor), dann zahle ich nur 4,60 Euro.

Ich merke, dass mich heute viele Dinge beschäftigen, die eigentlich nicht gerade wichtig sind, aber es ist schon interessant, was uns so alles durch unser Gehirn läuft. Gleichzeitig frage ich mich, warum meine Mutter sich noch nicht aus dem Urlaub zurück gemeldet hat. Schlimm fand ich auch gerade das einkaufen. Hm, was koche ich heute, morgen und Sonntag?

Dann bin ich total verwundert, dass mein Sohn keine Fortuna Brötchen mag. Herrje, wie kann man die nicht mögen. Beim einkaufen, sah ich die Negerküsse und mir fiel sofort ein, dass ich schon lange keine mehr gegessen habe, also sofort nach dem Einkaufen, in die Bäckerei gelaufen. Und das Beste ist ja noch, wieso kennt hier kein Schwein Fortuna Brötchen? Ist mir völlig schleierhaft.

Tja, so ist das mit den verrückten Gedanken. Sie kommen sie gehen und irgendwie bekommt man ja doch keine Antworten auf seine Fragen.

Und wie geht’s Ihnen? Was für Gedanken sind Ihnen heute schon durch den Kopf gegangen?

Bild:geralt/pixelio.de

Oktober 1, 2008. Schlagworte: , , . Leben. 8 Kommentare.

Kapstadt liegt in Deutschland

Jedenfalls dachte ich das mal…

 

Geographie, herrje, was für ein schweres Thema – damals in der Schule. Ich habe es gehasst und mich überhaupt nicht dafür interessiert. Wie heißt die Hauptstadt von China? Ist das Hongkong? Oder Shanghai? Wo genau liegt der Mount Everest? Warum ist Japan soviel kleiner als China? Arabien liegt in Afrika. Stadt, Land, Fluss.

In meinem Lieblingsspiel „Trivial Pursuit“ bin ich an solchen Fragen gescheitert. Die Hauptstädte der einzelnen Bundesländer, weiß die jeder aus dem Effeff? Oder bei der RTL Sendung „Millionär gesucht“, da würde ich auch völlig an diesen Fragen verzweifeln. Ich bin ja schon froh, wenn ich weiß wo ich wohne und  wie ich dahin komme. Fragen Sie mich, jedoch nach Filmen – ja die kann ich Ihnen sagen.  Ja, ich bin ein Film/Fernsehen/Serienjunkie, obwohl ich in der Kindheit nicht so viel schauen durfte, habe ich das alles nachgeholt.

Wer interessiert sich schon für den Kohlebau? Mir hat es schon gereicht, damals mit der Schulklasse in die Zeche Bochum zu fahren u. unter Tage zu sein? Da würde mich kein Mensch mehr rein – bzw. runter kriegen.

Geschichte, auch so ein Fach – das mir sehr verhasst war. Karl der Große, mein Gott war die Geschichte langweilig. Die wurde rauf und runter geleiert. Mich interessiert immer noch die Geschichte von Heinrich den Achten, der zwei seiner Frauen geköpft hat. Und Elisabeth die Erste, seine Tochter. Das finde ich viel spannender. Katharina die Große, damals auch Sissi. Es gab immer interessante Themen, aber auch welche die einfach nur langweilig waren.

Warum passte man nie auf – wenn einem der Unterrichtsstoff nicht interessierte, während man bei Lieblingsthemen – wie verrückt nach Informationen lechzte.

Auch heute noch, auf der einen Seite behaupte ich – ich hätte Allgemeinwissen, aber auf der anderen Seite, interessiert mich nicht alles, was auf der Welt geschieht. Wie kommt das, dass wir Menschen meist nur Dinge in unserem Gehirn speichern, wenn sie uns interessieren? Und so vieles auch wiederum vergessen. Heute weiß ich auch, dass Kapstadt in Südafrika liegt, aber peinlich war es schon in der Klasse, als ich dachte – die Stadt liegt in Deutschland. Heute kann ich darüber schmunzeln, aber früher, bekam ich rote Ohren.

 Ich merke, dass ich große Probleme habe, heute mit meinem Sohn die Hausaufgaben zu machen, wie viel mir abhanden gekommen ist, von meinem Schulwissen. Ich glaube, ich sollte auch noch mal die Schule besuchen. Früher habe ich mich schon oft gefragt, warum wir das alles lernen müssen, weil man es eh kaum braucht im Erwachsenenalter. Wer hat heute schon von uns mit Algebra zu tun? Oh Graus, Mathematik, eine Wissenschaft für sich.

Biologie, Chemie und Physik waren jedoch meine Leidenschaft in der Schule. Wiederspricht sich das nicht irgendwie? Physik u. Chemie – waren doch auch irgendwie „zu hoch“, aber bei Mathe scheiterte ich kläglich. Mein Lehrer sagte mir immer „du kannst das, aber du willst das nicht können!“. Hm, er scheint recht gehabt zu haben mit seiner Meinung.

Ist das nicht faszinierend, wie wir Menschen gestrickt sind? Der eine ist ein As in Geographie, während der andere in Mathe ständig Einsen schrieb. Der eine liebt Geschichte – während er in Rechtschreibung total versagt. Hach, ich glaube es gibt noch viel zu sagen,  über diese interessanten Themen.

Und Sie, wo liegen ihre Stärken und Schwächen? Was waren ihre Lieblingsfächer?

 

Und noch was lustiges zum Thema Bildung:

September 24, 2008. Schlagworte: , , , . Bildung. 5 Kommentare.

Valerie

Sie mag Musik nur wenn sie laut ist….
Valerie lief hektisch in ihrer Wohnung rum und suchte ihre Tasche. Die Zeit wurde knapp, Jack kam heute Abend zum Essen und es blieb ihr nicht mehr viel Zeit einzukaufen.

Denés, ihr Sohn kam aus seinem Zimmer angerannt. Er fragte seine Mutter, ob sie ihm ein Eis mitbringen könnte. Valerie schüttelte den Kopf und strich ihm sanft übers Gesicht. Nein, dazu reiche das Geld nicht mehr aus. Schmollend ging ihr Sohn wieder in sein Zimmer zurück.

Es war nicht immer leicht als allein erziehende Mutter eines siebenjährigen Jungen, zumal sie traurig war, dass sie ihm nicht soviel bieten konnte. Denés Vater hatte sie verlassen, als sie schwanger wurde. Das Leben war ziemlich hart zu Valerie. Sie versuchte so gut es ging, eine gute Mutter zu sein.

Doch die Traurigkeit holte sie öfters ein. Jack, war eine neue Bekanntschaft, in die sie ganz viel Hoffnung setzte. Valerie sehnte sich nach Liebe und hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass es da jemanden gab, der es ernst mit ihr meinte.

Eine Mischung aus melancholischen und glücklichen Gedanken, lies sie trödeln. Bis sie ihren Mantel anzog, dauerte es eine Weile.

Draußen, hängte Valerie ihren MP3 Player um und schaltete ihr Lieblingslied auf eine Lautstärke, dass ihre Ohren fast vibrierten. Sie liebte es, wenn die Musik laut in ihr Ohr drang, so fühlte sie sich lebendig.

„Well Sometimes I go Out, By Myself, and I Look across the Water.

And I Think Of All the Things, What You’re Doing, And in my Head I Paint a Picture.

Since I’ve Come Home, Well My Body’s been a Mess, And I Miss Your ginger Hair, and the Way You like to Dress.

Oh Won’t You Come On Over, Stop Make A Fool Out Of Me, Why Don’t You Come
On Over,

Valerie.”

Amy Winehouses Lied “Valerie” gehörte zu ihren Lieblingssongs. Beschwingt ging Valerie den Hügel hinab. Bog an einem Haus ab und nahm die Abkürzung zur Hauptstraße. Leicht summend und beschwingt vom Song und der Vorfreude auf den heutigen Abend. Sie sah schon von weitem, dass die Ampel an der Kreuzung mal wieder ausgefallen war und ging mit schnellen Schritten auf die Kreuzung zu. Plötzlich kam ihr auf dem Fußweg ein rasender LKW entgegen, der einem PKW auswich. Valerie riss ihre Augen weit auf und ehe sie reagieren konnte, fühlte sie den Druck des Aufpralls in ihrer Brust und es wurde dunkel.

Kurze Zeit nach dem Unfall, waren die Rettungskräfte vor Ort. Der LKW-Fahrer stand unter Schock. Der Notarzt, der sofort ins Gebüsch lief und nach Valerie sah, konnte nur noch ihren Tod feststellen. Er bat die Sanitäter sie auf eine Trage zu legen und sie zuzudecken. Dabei bemerkte er ihren MP3 Player, der immer noch lief…

„Well Sometimes I go Out, By Myself, and I Look across the Water.

And I Think Of All the Things, What You’re Doing, And in my Head I Paint a Picture.

Since I’ve Come Home, Well My Body’s been a Mess, And I Miss Your ginger Hair, and the Way You like to Dress.

Oh Won’t You Come On Over, Stop Make A Fool Out Of Me, Why Don’t You Come
On Over,

Valerie.”

Nachtrag, auch wenn der Text eher traurig ist, ist das Lied von Amy Winehouse „Valerie“ eher ein Gute Laune Lied, hier habe ich bei Youtube. de einen wirklich lustiges Video gefunden.

Foto: doatsch/pixelio.de

September 21, 2008. Schlagworte: , , , , . Leben, Uncategorized. 3 Kommentare.

Die deutsche Hitparade im ZDF…damals

Dieter Thomas Heck

Dieter Thomas Heck

Ich schwelge in Erinnerungen mit Dieter Thomas Heck…
Wer kann sich nicht an die Hitparade im ZDF erinnern? Jedenfalls unsere Generation.

„Hier ist Berlin! Das Zweite Deutsche Fernsehen präsentiert Ihnen Ausgabe Nummer 1 der Hitparade!“. Mit diesen schon fast legendären Worten eröffnet Dieter Thomas Heck am 18. Januar 1969 zum ersten Mal die Hitparade. (Quelle: Sat3.de)

Ende der 60er und Anfang der 70er boomte der deutsche Schlager. Die legendäre Hitparade mit Dieter Thomas Heck, wer hat sie nicht gesehen?! Dieser Mann, der im schnell sprechen fast einen Weltrekord aufstellte. Bei dieser Sendung, war der Abspann genauso interessant wie der Anfang. Michael Holm, Marianne Rosenberg, Jürgen Markus, Bernhard Brink, Gitte und viele mehr, traten in der Hitparade auf.

Die Hitparade wurde von Truck Brunss und Dieter Thomas Heck entwickelt und lief einmal im Monat. Die Titelmelodie der Hitparade produzierte James Last. Dieter Thomas Heck war auch der erste unverkennbare Moderator dieser Sendung. Bis zu 16 Jahre lang blieb Heck seiner Musiksendung treu.

Die Sendung wurde ein Riesenerfolg. Samstags abends in deutschen Wohnzimmern, saß die Familie vor dem Fernseher. Und es wurde mitgefiebert. Wer schaffte es diesmal auf das Siegertreppchen. Die Zuschauer, konnten via Postkarte vorher immer ihre Favoriten auswählen, die bei der Folgesendung auftraten. Die Gewinner unter den Zuschauern, wurden sogar ins Studio nach Berlin eingeladen um live ihre Schlagerlieblinge zu sehen.

In den 80ern wurde dann die Abstimmung via Postkarte abgeschafft und ein computerisiertes System erstmalig verwendet. TEDs. Damit konnten sogar die Sieger schon während der laufenden Sendungen bekannt gegeben werden. Ab 1985 übernahm Viktor Worms die Sendung und ab 1990 Uwe Hübner.

Bild: Screenshot youtube.com Hitparade

Video: youtube.com

September 9, 2008. Schlagworte: , , , , , . Retro. 8 Kommentare.

Hello world!

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September 9, 2008. Uncategorized. 1 Kommentar.